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Verbot von Glühbirnen: Kennt ihr Alternativen?

original Thema anzeigen

 
02.09.10, 03:08:53

Hans

Der Nachteil der Autobatterie ist die Säure und die beim Laden entstehenden Dämpfe.
Bei so einer Anordnung sollte die Batterie im Aussenbereich stehen.
Auch die Lebensdauer eines Bleiakkus ist leider nur endlich.
Durch die "Speicherverluste" ist der Wirkungsgrad auch nicht so hoch,
wie bei direkt aus dem Netz betriebene Glühlampen.
Man könnte auch ohne Batterie, mit einem Netzgerät, die Lampen mit Gleichstrom betreiben.
Ich lebe in meinem Wohnmobil schon lange bei "Gleichstromlicht"
und kann das als angenehm bestätigen.
Ich höre den Wechselstrom bei netzbetriebenen Glühlampen
als leises Sirren der Glühwendel.
Gleichstrombetriebene Glühbirnen sind absolut still.
Bei den LED-Lichtern fehlt halt was im Spektrum, ähnlich wie bei den
Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren.
03.09.10, 19:13:23

Quadriga

Ich kann mit den Sparlampen meinen Taschenrechner nicht mehr betreiben. Womit soll ich den dann Nachts betreiben, wenn nicht durch Zimmerlicht?

Habe jetzt vor sobald ich Geld habe ganze Lager an Glühbirnen zu kaufen. Evtl recherchier ich auch mal nach einem Schwarzmarkt für Glühbrinen, welcher sicherlich bald ziemlich etablieren wird. Es müsste ja möglich sein, aus den USA per Post einfach immer ein großes Packet an Glühbirnen zu bestellen; solange das Postgeheimnis nicht aufgehoben wird, wird das schon noch möglich sein, Evtl gibt es auch in Europa noch ein paar Länder, die Glühbirnen herstellen und vertreiben.

Habe meine Einstellung jetzt auch geändert, da eben zum Quecksilber noch Nutzlosigkeit für solarbetriebende Geräte hinzukommt. Zudem sind die Sparlampen nicht dimmbar, ich will aber auch eine Lampe dimmen können, da ich es manchmal sehr hell brauche, aber nicht immer es sehr hell haben kann (weil ich das nicht vertrage auf Dauer) im Zimmer.

Zudem kommt hinzu, dass Sparlampen auch nur eine lange Lebensdauer aufweisen, wenn sie nicht häufig an- und ausgeschaltet werden. Für Bewegungsmelder sind Sparlampen also auch nicht geeignet. Ich erfuhr ebenso noch, dass es auch herkömmliche Glühbirnen geben soll, welche 100 Jahre lang brennen können, nur werden solche "natürlich" nicht hergestellt, da man damit kaum Umsatz machen würde.

Ich frage mich gerade auch, ob es möglich ist, dass man ausgebrannte Glühbirnen einfach repariert. Das ist ja nicht verboten. Dann habe ich zwar kein Gas mehr in der Glühbirne, doch mit einem längerlebigen Draht könnte ich diesen Umstand wohl ausgleichen. Muss mal versuchen eine ausgebrannte Glühbirne irgendwie zu öffnen, ohne dass sie zerbricht.
Dann mach ich ne Glühbirnenreparaturfirma auf; hihi.

Funktionieren eigentlich solarbetriebene Geräte unter LED-Licht?
03.09.10, 20:56:01

horrorvren

Ich habe gerade meinen Freund gefragt und der meinte, dass man solarbetriebene Geräte schon mit LED-Licht betreiben kann. Sicher weiß ich es aber nicht.

Ach ja, mein Vater hat mal solche angeblich dimmbaren Energiesparlampen gekauft. Die haben im "gedimmten" Zustand, anstatt weniger hell zu leuchten, nur ziemlich geflackert und gebrummt...

@Hans: Danke für die Info. Dann werde ich mich mal um so ein Netzgerät bemühen.

lg horrorvren
05.09.10, 15:19:09

Hans

geändert von: Hans - 05.09.10, 15:26:57

Weiter vorne im thread habe ich schon mal was von diesen Glühbirnenkunstwerken beschrieben.

Durch einen Motorradunfall habe ich den Zettel leider verloren
und nie wieder was davon gehört.

Kann man das nicht doch noch herausfinden?
Ich bin wohl mit dem Internet nicht so geschickt.
10.09.10, 19:16:39

55555

Zitat:
Die Deutsche Umwelthilfe vermutet laut "Welt", dass einige große Baumärkte und Handelsketten ihre Lager vor dem Verbot noch ordentlich aufgefüllt haben. "Die Tatsache, dass Sie heute noch immer 100-Watt-Birnen finden - obwohl mittlerweile sogar schon die 75 Watt-Birnen verboten sind - ist zumindest ein eindeutiges Indiz dafür", sagte Umwelthilfe-Expertin Maria Elander der Zeitung. Ihr Vorwurf: "Viele Händler haben die Regelung gezielt umgangen, indem sie Glühbirnen gehamstert haben."

Quelle
04.10.10, 12:33:38

55555

Zitat:
Der Herbst hat noch nicht mal richtig begonnen, da steht Siegfried Rotthäuser bereits vor einem Problem: Sein Lager ist fast leer. "In den vergangenen Tagen ist hier die Hölle los gewesen", sagt der Diplom-Ingenieur. Das Produkt, um das sich Rotthäusers Kunden so reißen, heißt "Heatball": eine Art Miniaturheizung, an einem Ende ein Gewinde aus Metall, am anderen ein runder Glaskörper, in dem ein Metallfaden sich stark erhitzt, wenn Strom hindurchfließt.
Wenn Ihnen diese Beschreibung irgendwie bekannt vorkommt, dann liegen Sie richtig: Beim Heatball handelt es sich schlicht um eine Glühbirne. Die verkauft Rotthäuser über seine Website Heatball.de - und fordert damit die Regulatoren der Europäischen Union heraus.

Quelle
04.10.10, 13:10:16

Mama

Gut das es immer wieder Menschen gibt, die so einen Ideenreichtum besitzen.
04.10.10, 13:49:19

55555

Laut Artikel handelt es sich übrigens um Glühbirnen ohne künstliche Lebensdauerbeschränkung.
18.11.10, 20:22:53

55555

Zitat:
Eine kreative Idee scheint zum Eigentor zu werden: Zwei Männer haben versucht, das Verbot von 100-Watt-Glühbirnen in der EU zu umgehen - indem sie die importierten Lampen als "Heatballs" deklarierten. Als Kleinheizgeräte also, die vor allem Wärme produzieren würden. In Deutschland wollten die Männer die Lampen, die keine Lampen sein dürfen, bei einer Kunst- und Protestaktion verkaufen.

Doch der Zoll im Flughafen Köln/Bonn fand die Guerilla-Aktion nicht lustig und hat die Freigabe von 40.000 "Heatballs" aus China gestoppt. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, würden die Glühbirnen nun untersucht, ob sie Sprengstoff enthalten. Das dürfte auszuschließen sein. Allerdings leuchten sie - und ihr Vertrieb verstößt gegen das EU-weite Verbot, das seit Herbst vergangenen Jahres gilt.

Quelle
21.11.10, 10:38:57

Gabi

Ja ist nicht so einfach denen die jetzt das Geld schelleln mit Leuchtmitteln die Tour zu vermasseln ... L.G.Gabi
02.12.10, 18:43:06

55555

Zitat:
Angesichts der Ergebnisse des UBA verlangt der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) jetzt, das Glühlampenverbot auszusetzen. "Der Staat hat bei der Produktsicherheit offenbar geschlafen", erklärte VZBV-Vorstand Gerd Billen. Die Bundesregierung müsse nun dafür sorgen, dass die Leidtragenden nicht die Verbraucher sind, und in Brüssel eine Aussetzung des Verbots erwirken. Hersteller und Händler sollten ihren Kunden das Geld für die unsicheren Produkte zurückerstatten.

Quelle
06.12.10, 00:12:06

Lumpi

Ich habe mir mal Natriumhochdruckdampflampen beschafft, solche welche auch in der Straßenbeleuchtung Anwendung finden. Eine 125W Birne erhellt das ganze Zimmer in einem warmen gelb - rötlichem Lichte. Allerdings ist bei diesen Hochdruckdampflampen ein Vorschaltgerät erforderlich.
Diese ganzen Energiesparlampen, strahlen ein Licht aus, welches den Neonlampen in Fabrikhallen gleicht, es ist kalt, ungemütlich und macht nervös. Auch die Ledlampen sind nicht angenehmer - wenn ich auf dem Zahnarztstuhl sitze kann ich ja dieses grelle eisige Licht mal für den Augenblick ertragen, aber den ganzen Tag...einfach nur entsetzlich. Das Verbot der legendären Glühbirne sollte schnellstens mal überdacht werden, es ist ohnehin schon eine Unverschämtheit die EU Bürger mittels solchen Unsinns zu entmündigen. Soll doch jedem selbst überlassen sein, welches Leuchtmittel er bevorzugt. Nun ja, ich persönlich empfinde ja Gaslicht als am angenehmsten, leider ist das in geschlossenen Wohnräumen nicht so ganz ungefährlich.

Viele Grüße

Lumpi
 
 
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