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Zum Frühstück isst er Eis mit Schokoladenstückchen, manchmal aber auch Salzgebäck, hat er kürzlich in einem Interview mit dem amerikanischen Magazin „Fortune“ verraten.
Zu trinken gibt es eigentlich nur eins: Cola. „Ein Viertel meines täglichen Kalorienbedarfs decke ich mit Coca-Cola“, sagt der 84 Jahre alte Amerikaner. Immerhin wechselt er im Tagesverlauf die Geschmacksrichtung: Zu Hause trinke er Cola mit Kirschgeschmack (Cherry Coke), wenn er jedoch am Schreibtisch seines Unternehmens Berkshire Hathaway sitze, halte er sich an normale Cola. Keinen Unterschied macht jedoch die Tageszeit: „Ich trinke drei Colas am Tag und zwei in der Nacht“, sagt er über sein Verhältnis zu dem koffeinhaltigen Wachmacher.
Ob Buffett, der vielen Anlegern wegen seiner klugen Investment-Entscheidungen als Idol gilt, auch mit seiner Ernährung als Vorbild taugt, darf jedoch bezweifelt werden. John Stumpf, Vorstandsvorsitzender der amerikanischen Großbank Wells Fargo, machte sich nach einem Abendessen mit Buffett zumindest ernsthaft Sorgen: „Warren langt ordentlich zu“, wusste der Banker zu berichten und zählte zum Beweis T-Bone-Steak, Parmesan-Hähnchen, Kartoffeln und natürlich Cola auf. „Wenn das Essen kommt, versinkt Warren erst einmal in einem Schneesturm – aus Salz“, erzählte er weiter. Denn Buffett greife sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand zu einem Salzstreuer. „Nach dem Essen habe ich Warren empfohlen, einen Arzt aufzusuchen“, sagte Stumpf.
Nach Buffetts – wohl nicht ganz ernst gemeinter – Erklärung, hat er sich bewusst für diese salz- und zuckerhaltige Ernährung entschieden, weil sie ein langes Leben verspreche. „Ich habe mir die Sterbetafeln angeschaut und die geringste Todesrate ist unter Sechsjährigen“, erklärt er seine Strategie. „Deshalb habe ich mich entschieden, mich wie ein Sechsjähriger zu ernähren. Das ist der sicherste Weg, den ich einschlagen kann.“
Womöglich steckt allerdings auch noch eine andere Strategie hinter Buffetts offensivem Umgang mit seinen Essgewohnheiten: Schließlich besitzt Buffett 16 Milliarden Dollar an Coca-Cola, 9 Prozent des Marktkapitals.