Herr Meier
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Über sowas habe ich bisher noch nie nachgedacht. Aber jetzt, wo Du es sagst, ist das irgendwie klar.
Ich finde es schon immer schwierig, wenn die Inhalte neben persönlichen Sympathien oder Antipathien untergehen. Das reicht eigentlich schon, um die Kommunikation kompliziert zu machen. Wenn dann noch versteckte Rangordnungskämpfe dazukommen, kann ja nichts mehr funktionieren.
Ich wundere mich schon länger, warum ich einerseits mit dem was ich sage, viel Zustimmung bekomme, aber andererseits nichts erreiche. Aber das hat dann wohl auch damit zu tun.
Noch ein Gedanke, eigene Beobachtung, muß jetzt nicht repräsentativ sein: Leute, die Wert auf Inhalte legen, sind häufig nicht die Selbstdarsteller und unterhalten sich am liebsten mit Ihresgleichen, also mit anderen Leuten, die kein Interesse haben, sich darzustellen, Führungsrollen zu übernehmen, in die Öffentlichkeit zu gehen oder gar prominent zu werden. So bleiben gute Ideen immer in einem beschränkten Kreis von Menschen, die nichts zu sagen haben (wollen), werden hin- und herdiskutiert, entwickelt, ausgetauscht, usw. Und am Ende erreicht man damit gar nichts.
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