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Thema: Lange Freundschaften (http://autismus-ra.unen.de/topic.php?id=2398)


Geschrieben von: Löwenmama am: 27.10.08, 19:13:46
Irgendwie schaff ich das nicht,lange Freunde zu haben...die kommen und gehen,meistens eh über meinen Mann...irgendwann bin ich dann völlig abgenervt,weil viele so aufdringlich werden und ich immer das Gefühl bekomme,die wollen mich völlig vereinnahmen und sich in mein Leben einmischen...
Wie geht ihr damit um??Wie schafft ihr das,Freundschaften über lange Zeit (aus-)zuhalten??
Da bin ich irgendwie gefühlsdumm:(


Geschrieben von: tabby am: 27.10.08, 19:36:56
Als Kind hatte ich mal eine Freundin 3 Jahre lang, die hatte dieselben Probleme wie ich, meine Mutter hat uns getrennt, als es in die neue Schule ging und spæter, als wir Erwachsen waren, war das ganze Vertrauen weg.

Sonst nur kurze Episoden - Ich erwische immer Leute, die ihr Helfersyndrom an mir ausleben oder sich an mir und meiner Art støren traurig und Einmischer werden ruckizucki aussortiert

und auch wenn es 55555 nicht høren mag, aber Leute støren sich an meiner stereotypen Art. Ich wiederhole vieles mehrfach. Bin gerade wieder dafuer getadelt worden Zunge rechts Ich finde eine Idee gut und wiederhole sie vor Begeisterung, auch Worte. Ich halte es mit anderen nicht lange aus und mit mir auch kaum einer Zunge rechts


Geschrieben von: Löwenmama am: 27.10.08, 20:46:38
Mir gehts genauso...irgendwie halt ich das immer nicht lange aus...oder ich weiss dann auch nicht,worüber ich mich immer unterhalten soll.Allein schon immer der Gedanke,dass ich dann ausgehen soll,nervt mich dann so heftig,dass mir die Leute schon wieder lästig sind.Denn irgendwie wird dann immer was von mir erwartet...


Geschrieben von: mor am: 27.10.08, 20:52:13
Zitat von connySL:
Irgendwie schaff ich das nicht,lange Freunde zu haben.
Da bist du nicht allein. zwinkern

Mir ergeht es genauso. Freundin gehabt, bin dann umgezogen und habe keinen Kontakt mehr zu ihr gehabt. Dann wieder dasselbe.

Freundin in der Schule gehabt, dann bin ich umgezogen und wieder keinen Kontakt. Und auch jetzt vor Jahren war es auch so.

Kumpel und Klassenkamerad in der Schule gehabt. Dann bin ich in der schulischen Ausbildung in einen anderen Bereich gekommen und obwohl wir uns noch beim Essen sehen, rede ich kaum noch mit ihm.

Man könnte doch fast sagen 'aus den Augen, aus dem Sinn' oder? Oder wie schätzt ihr das ein?

Gut, dass ich wenigstens noch den Kontakt zu Foren habe, dieses hier miteingenommen. Ich hoffe, ich verliere nicht auch noch den Kontakt zum Forum und zu den Mitgliedern.

Ich mag ja die Foren. freuen


Geschrieben von: tabby am: 27.10.08, 21:02:28
Ausgehen hab ich ganz selten gemacht, meine Interessen mochte sowieso keiner und deren Interessen fand ich gruselig. Høchstens sich ins kaffee setzen, das mag ich


Geschrieben von: Hans am: 27.10.08, 21:05:24
Bei mir war das nach jedem Umzug auch so,
bis auf ganz wenige, bzw einen guten Freund,
der über mehrere Ortswechsel erhalten blieb.
Ich vermute, er war auch aus dem Spektrum,
nur kann ich ihn nicht mehr fragen, er ist schon elf Jahre tot.
Aber ab und zu ein väterlicher Freund,
das war schon wichtig,
ich hätte mich bestimmt nicht so gut entwickelt,
wenn da nicht immer wieder Einer gewesen wäre.


Geschrieben von: akurei am: 27.10.08, 22:50:19
aitschy und conny, da unterscheiden wir uns aushmsweise einmal. Ich kenne Leute immer sehr lange bevor ich sie als "Freund" bezeichne. Als Kind hatte ich einen Freund seit der Grundschule etwa bis zur 6. Klasse. Ich kam mit dem Stress auf dieser Schule nicht zurecht und unsere Wege trennten sich.

Im Moment habe ich zwei "Freunde". Beide kenne ich seit etwa 7 Jahren. Bei IHM hat es 1/2 Jahr bis zur Anreundung, bei IHR etwa 1 Jahr gedauert. Das wars auch schon von den Personen, die ich als Freund bezeichnen würde. Hier und da mal Bekanntschaften, aber immer durch das soziale Umfeld bedingt und gewährleistet. Seitdem es kein soziales Umfeld mehr gibt, wird es sicherlich keine weiteren geben. Das ist ok.


Geschrieben von: mor am: 28.10.08, 00:28:07
@akurei Aber Kumpels habe ich.


Geschrieben von: akurei am: 28.10.08, 00:35:19
"Kumpels" definiert glaube ich jeder anders. Ich persönlich überhaupt nicht, weil ich keinen Wert auf solche Art Bekanntschaft lege. Was ist es also für dich?


Geschrieben von: mor am: 28.10.08, 00:53:18
Zitat von akurei:
"Kumpels" definiert glaube ich jeder anders. Ich persönlich überhaupt nicht, weil ich keinen Wert auf solche Art Bekanntschaft lege. Was ist es also für dich?

Kumpels ist gleich bei mir so was wie Bekannte. Also keine richtige Freundschaft.

Bekannte, die ich zum Beispiel länger kenne, die ich zb jeden Tag, außer, wenn Ferien sind oder sie oder ich krank sind, sehe. Ich denke, dass ist es für mich. So eine Art Bekanntschaft. zwinkern


Geschrieben von: akurei am: 28.10.08, 00:55:28
Zitat von Aitschy:
Kumpels ist gleich bei mir so was wie Bekannte. Also keine richtige Freundschaft.

Bekannte, die ich zum Beispiel länger kenne, die ich zb jeden Tag, außer, wenn Ferien sind oder sie oder ich krank sind, sehe. Ich denke, dass ist es für mich. So eine Art Bekanntschaft. zwinkern


Aha, mir ging es eher darum, ob du mit diesen Leuten etwas unverbindlich privat in deiner Freizeit unternimmst.