Interessant!
Zitat:
Bei ihren Experimenten verglichen die Wissenschaftlerinnen die Reaktionen von normalen "wild-type"-Mäusen mit einer Knockout-Kontrollgruppe, also Mäusen, denen das Rezeptor-Gen fehlte. Es stellte sich heraus, dass die Knockout-Mäuse bei der Trennung von ihren Müttern weniger Schreie ausstießen als die normale Gruppe. Zudem verringerte die Verabreichung von Morphium bei normalen Mäusen die Vokalisationen deutlich
Das brachte mich auf die Frage, ob vielleicht auch noch bei anderen Aspies mal eine mit Dauerschmerzen verbundene Erkrankung im frühen Kindesalter stattgefunden hat? Schmerzen führen zum einen zur Ausschüttung körpereigener Opiate, zum anderen habe ich mal gelesen, dass im Rahmen der körpereigenen Selbstregulation das Wachstum von Rezeptoren durch die Menge der vorhandenen Stoffe beeinflusst würde.
Bei mir ist das jedenfalls so, dass ich mit einer Mittelohr-Entzündung geboren wurde und es wohl eine Weile dauerte, bis geklärt wurde, warum ich so viel schrie, und eine Behandlung begann. Also "vokalisisiert" hab ich das wohl, es hat nur keiner verstanden... *witzel* War dies womöglich der Auslöser meiner "Keiner versteht mich"-Paranoia?