20.04.15, 21:29:54
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Auch beim Packing freut man sich offenbar über gelegentliche Namensänderungen, auch wenn man sich hier nur einen neuen Buchstaben leisten konnte:
Zitat:
Eine Schülerin macht ein Praktikum in einer Kindertagesstätte, sie fotografiert ihren Arbeitsplatz, dann baut sie aus den Aufnahmen eine Präsentation für die Schule. Auf den Bildern sind gewickelte Kinder zu sehen, null bis zwei Jahre alt, manche sind zusätzlich mit Mullwindeln fixiert, bei einigen liegen zur Verdunkelung Tücher auf dem Gesicht. "So müssen die Kinder schlafen", schreibt die Schülerin über ihre Präsentation. Man kann diesen Satz auf verschiedene Weise lesen. Man kann das "So" betonen oder das "müssen". Das weite Feld dazwischen ist Gegenstand eines Prozesses am Amtsgericht Altenburg, der auf genau diese Schülerarbeit zurückgeht.
Es geht um die Kita "Spatzennest", um 58 Fälle und um die Frage, wo wohlwollende Fürsorge aufhört und wo rabiater Umgang beginnt. Die Anklage lautet auf Misshandlung Schutzbefohlener, Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht, Nötigung. Sie richtet sich gegen vier Erzieherinnen, die am Montag recht gelassen vor dem Schöffengericht in Saal 07 sitzen; und ihre Gelassenheit liegt auch im Verlauf dieses und der vorangegangen Prozesstage begründet.
In der Anklageschrift wird den Frauen vorgeworfen, unruhige Kinder, darunter auch schwerbehinderte, zum Mittagsschlaf wie beschrieben eingeschnürt zu haben. Zudem soll Kindern unter Zwang Essen eingeflößt worden sein - so sehr, dass sich einige erbrachen. Die Beweisaufnahme aber habe ein minder klares Bild ergeben, sagt Richter Sandy Reichenbach am Montag. "In vielen Punkten wird es auf einen Freispruch hinauslaufen."
Quelle
22.04.15, 20:44:48
MadActress
Hm schwierig. Politisch und finanziell motivierte zu geringe Personalschlüssel verleiten das Pflegepersonal immer wieder dazu, es sich leicht zu machen.
23.04.15, 21:35:21
starke Dame
Eltern müssen generell informiert werden, falls Therapien an einem Kind ausgeführt werden sollen. Also waren diese damit einverstanden. Ich glaube kaum das es mit einem Personalschlüssel, sondern vielmehr mit Dummheit zu tun hat.
Es wird immer vielseitiger herumgedocktert, experimentiert und scheinheilig behauptet wir wollen nur das beste für das Kind.
Wenn Eltern nicht von Anfang an begreifen, alles und jeden anzuzweifeln und zu kontrollieren und mit gesundem Menschenverstand den Irrsinn entlarven, wird es immer wieder neue Untaten geben.
Die Eltern sind der Schlüssel, sie beleben das Geschäft, welches um das Kind praktiziert wird, durch ihre Nachfrage.
Wenn sie dieses Einwickeln ausdrücklich unter Androhung von rechtlichen Schritten gegen die Einrichtung verbieten, wird das Kind nicht so behandelt.
Es sind Eltern, die so bekloppt sind und MMS, Packing, Verhaltenstherapien usw. haben zu wollen und damit den Markt erschaffen und dem Kind schaden.