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Bewußtseinsunterschiede zwischen Autisten und NA

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08.03.11, 22:56:04

zoccoly

geändert von: zoccoly - 08.03.11, 23:01:25

Zitat von 55555:
Wie war es denn mit den "autistischen Werten" bei denjenigen Autisten hier bestellt, bevor sie sich selbst unter "Autismus" einordneten?


Die Frage verstehe ich nicht.
Wie können sich denn Werte, nur durch Kenntnis das man A ist, verändern?

Bei mir war es eher so, dass ich diese Werte der Erziehung durch meine Eltern zugeschrieben hatte und erst nach der Selbsterkenntnis feststellen musste, dass da doch wohl mehr von "Natur aus" vorhanden war.
09.03.11, 00:57:04

Fundevogel

Ist den A bewußt, dass NA Autismus über diejenigen 20 % der Autisten definieren, die z.B. wegen schlechter Bedingungen in ihrem Umfeld stärkere "Krankheitsmerkmale" zeigen und dass vielleicht eine ganz andere Vorstellung und Präsenz von Autismus in der Gesellschaft herrschen würde, wenn die still schweigenden 80 % den Begriff mitgestaltet hätten?

Zoccoly zu den gestiegenen Korrekturen: Anmaßung wirst du immer da finden, wo Klugheit gefürchtet wird. Lass' dich nicht beirren.:)
09.03.11, 01:39:43

mockingbird

Zitat von zoccoly:

Hatte auch schon gedanklich Parallelen zur Schwulenbewegung gesucht und dachte anfänglich, irgendwann wird es Normalität sein, dass man einfach so sagen kann, ich bin A.
Es gibt aber meines Erachtens einen großen Unterschied.
Die Schwulenbewegung konnte aus meiner Sicht nur so erfolgreich sein, weil man erstmal Beruf und Privat trennen konnte.


Möglicherweise hängt es auch schlicht damit zusammen, daß überdurchschnittlich viele Schwule echt extrovertiert sind, daher öfter gesehen werden und dadurch die Chance steigt, auch wahrgenommen zu werden.

Autisten dagegen sind ja nicht unbedingt extrovertiert, nicht wirklich ... ;)
09.03.11, 09:39:17

55555

Zitat von Fundevogel:
Ist den A bewußt, dass NA Autismus über diejenigen 20 % der Autisten definieren,

Wer ist "den Autisten"?
13.03.11, 01:54:11

Fundevogel

..alle auf der kollektiven Ebene empfindenden Autisten.

Ich meinte diejenigen, die sich mit sich und ihrem Anderssein befassten und es ihnen bewusst wurde.

Das schließt auch diejenigen ein, die wissen, dass sie Autisten sind, es aber wegen eventueller Nachteile nicht veröffentlichen wollen wie Firmenchefs, Wissenschaftler, Lehrer, Künstler, Geistliche etc..
Deren Verhalten bedauere ich zutiefst, weil sie Geld und Macht hätten, ihren teilweise arm, ausbildungs- und arbeitslos lebenden Kollektivisten ein etwas angenehmeres Leben zu ermöglichen und auf die öffentliche Meinung stärkeren Einfluss nehmen könnten.

Wenn man so will, lassen sie sich von der schwächsten Gruppe in den eigenen Reihen die PR-Arbeit machen, während sie gerade beschäftigt sind und nicht erkennen, dass sie durch ihr Wegsehen an ihrem eigenen Grab mitgraben.



 
 
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