13.01.10, 18:22:41
haggard
ein text.
13.01.10, 18:43:07
55555
Ich fände es gut, wenn immer noch ein aussagekräftiges Stück zitiert wird, statt einfach nur einen Link und ein ziemlich allgemeines Thema zu nennen.
13.01.10, 19:57:18
Gast
Im Text wurde nicht erwähnt, dass vor Jahrzehnten bereits festgestellt wurde, dass sich mundartlich eingefärbtes Sprechen bei Zuhörern intensiver ablegt (Adenauer, Kohl)und sich dadurch besser an die Sprecher erinnert wird.
Es sollte vor einem Stimmtraining gut überdacht werden, dass durch das Einüben eines neuen Tönens ein Teil der persönlichen Identität und Authentizität verloren gehen könnte.
Es könnte auch wie nach Schönheitsoperationen enden:
alle die gleichen Nasen, Wangen, Stirnen,
alle die gleichen Gesten, Sprachmelodien, Dramaturgien;)
"Mein Schimanski bitte nuschelnd!!!"
Forthebeauthyoftheearth
15.01.10, 05:36:20
drvaust
geändert von: drvaust - 15.01.10, 05:43:51
Der Text ist Werbung für einen Lehrgang für Manager, kurz und oberflächlich.
Das Ziel ist ein überzeugendes Auftreten, als Chef und Verhandlungspartner.
Aber es ist etwas dran, an 'Wenig Sensibilität gegenüber der eigenen Stimme'.
Die wenigsten Menschen wissen, wie ihre Stimme wirkt.
Man hört die eigene Stimme, durch den Kopf, ganz anders, als sie andere hören.
Außerdem versteht man alles, was und wie man sagt, weil man das ja weiß.
Ich staune immer, wenn ich eine Aufzeichnung meiner Stimme höre, so kenne ich die nicht.
Es ist sinnvoll, sich mal mit dem Klang der eigenen Stimme zu befassen,
und darüber nachzudenken, was man wie sagt.
Manchmal entwickelt man schlechte Angewohnheiten, ohne das zu bemerken.
Man muß nicht unbedingt eine neue 'schöne' Stimme einstudieren.
Man sollte aber die eigenen Stärken und Schwächen kennen.
Vielleicht will man sicher und kraftvoll wirken, und brüllt unangenehm.
Vielleicht will man vorsichtig und sanft sprechen, und flüstert unverständlich.