17.02.09, 08:16:25
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Das fand ich mal interessant. Für Autisten müsste dieser Effekt noch höher ausfallen, weil Kommunikation via Bildschirm eine größere Rolle spielt als bei NA?
Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler und Psychiater, Leiter der Uni-Klinik für Psychiatrie sowie des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, Ulm:
Zitat:
40000 Tote durch Fernsehen und andere Bildschirmmedien – ich weiß, das klingt reißerisch. Doch ich mache nichts weiter, als Daten aus vorliegenden Studien hochzurechnen. Durch Bewegungsmangel und zusätzliches Essen vor der Mattscheibe kommt es zu Übergewicht, was diverse Krankheiten auslöst. Durch Product-Placement wird das Rauchen gefördert. Durch die immer gewalttätigeren Inhalte verstärkt sich die Aggressivität junger Zuschauer.
Quelle
17.02.09, 10:59:40
Hans
geändert von: Hans - 17.02.09, 11:00:16
Ich sitze seit ich den Computer habe, auch viel davor, aber ich esse nicht vor dem Bildschirm, damit ich nicht in die Tastatur brösele.
Es ist vielmehr so, daß ich weniger esse, weil ich durch die interessanten Dinge so fasziniert, das Essen vergesse.
Auch das Rauchen geht zurück, weil ich als Selberdreher vor dem Rechner
sitze, und das und das noch machen möchte,
daß ich gar nicht zum "Drehen" komme.
Da muß ich manchmal aufstehen und umhergehen, weil mich was aufregt.
So kann ich für mich sagen, durch den Computer lebe ich gesünder, als z.B. durch den Fernsehkonsum.
Schon sind dem seine "hochgerechneten Studien" entkräftet.
17.02.09, 11:46:25
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Nein, die Studien sind ja statistische Aussagen, die im Einzelfall keine Bedeutung haben müssen. Wenn das Durchschnittseinkommen in Abu Dhabi meinetwegen 500.000€ jährlich pro Staatsbürger beträgt, dann können durchaus welche dabei sein, die nur auf ein Einkommen von 10.000€ kommen.
18.02.09, 01:54:33
drvaust
Ich halte den Artikel für einseitig und tendenziell, eine von vielen Veröffentlichungen, Werbung für sein Buch. In der Wissenschaft gibt es einige kontroverse Veröffentlichungen, nur um zu veröffentlichen, bekannt zu werden und eine anerkannte Beschäftigung zu haben.
An Computern kritisiert er nur die fehlende emotionale Beziehung zum Lehrer. Ich hatte aber keine positive emotionale Beziehungen zu Lehrern, Lehrer waren für mich Feinde, die mich schikanierten. Ich hatte auch im Unterricht viel aus Lehrbüchern gelernt (PC gab es noch nicht), die verstand ich besser als Lehrer. Ich lerne besser mit Computern.
Was das Fernsehen betrifft, stimme ich ihm teilweise zu, soweit ich das Fernsehen kenne. Ich habe keinen Fernseher, brauche keinen Fernseher und informiere mich nur aller paar Monate, wie ein Fernsehprogramm ist. Die meisten Fernsehsendungen, die ich kenne, kenne ich von DVD oder aus dem Internet (spezielle Themen oder Kuriositäten).