23.01.09, 01:13:01
drvaust
geändert von: drvaust - 23.01.09, 01:15:41
Das erinnert mich an einen Spruch, den ich mal las. Der ging ungefähr so:
"Man wirft uns vor, daß wir Menschen wie Dinge behandeln. Wenn die wüssten, wie wir Dinge behandeln."
Zumindest ich machen keinen so großen Unterschied zwischen Mensch, Tier, Pflanze, Maschine oder Gegenstand. Auch ein Stein kann mir leid tun. Ein großer Baum, den ich schon aus meiner Kindheit kenne, tut mir mehr leid, als ein unbekannter Mensch. Ich hatte mal einen Teddy mit Gewalt gegen Menschen verteidigt.
Das scheint zumindest bei normalen NA anders zu sein.
Für mich gibt es einen Unterschied zwischen Denken und Fühlen.
Denken ist für mich ein logischer Vorgang, mit klaren Bedingungen und Schlussfolgerungen. Das Resultat meines Denkens kann ich erklären und begründen.
Beim Fühlen kenne ich die Bedingungen nicht genau, verstehe die Logik nicht richtig, das ist ein unerklärlicher komplexer Vorgang. Z.B. ich fühle, daß etwas nicht stimmt, irgendetwas ist nicht in Ordnung, aber ich weiß nicht was. Meistens stimmt das Gefühl. Das Fühlen ist das Resultat unbewusster Empfindungen und Erkenntnisse, die im Unterbewusstsein verknüpft werden und zu einem unerklärlichen Resultat führen.
:) Ich fühle, daß alles in Ordnung ist, daß ich in Sicherheit bin, daß ich für heute genug gemacht habe. Ich weiß nicht warum, aber ich fühle mich gut.
Ich denke, daß ich morgen rechtzeitig aufstehen muß, um noch ein gutes Brot zu bekommen, sonst habe ich am Wochenende kein Brot.
23.01.09, 23:30:52
laleni
geändert von: laleni - 23.01.09, 23:31:27
@drvaust...weiss nicht ob ich als "normaler" NA durchgehe- aber obiges gilt auch für mich.
meine teddys sind einem unwetter "zum opfer gefallen" und ich hab sehr geheult. obwohl ich nicht mehr im "teddy-alter" war.